
Die Eintrittskarte zum öffentlichen Auftrag
Ein Angebot abzugeben reicht nicht — man muss auch geeignet sein. Wir haben 62 MV-Verfahren (1. April bis 31. Mai 2026) mit ausgewiesenen Eignungsnachweisen ausgewertet und gezählt, welche Nachweise wie oft gefordert werden (Mehrfachnennung möglich).
Die häufigsten Nachweise
- DIN-/Norm-Zertifizierung: 25
- Referenzen & Fachkunde: 16
- Präqualifikation (Bau/VOB): 9
- Eigenerklärung / Formblatt zur Eignung: 7
- Zuverlässigkeit & Register: 7
- Tariftreue (TVgG-M-V): 6
Was das bedeutet
Das Muster passt zum bau-dominierten Markt: Gefragt sind vor allem technische Norm-Zertifizierungen und belastbare Referenzen, dazu die Präqualifikation nach VOB. Wer diese Nachweise sauber vorhält, spart in jedem Verfahren Zeit und vermeidet formale Ausschlüsse. Auffällig am Rand: vereinzelt tauchen auch Nachweise zu Russland-Sanktionen (Art. 5k) und ILO-Kernarbeitsnormen auf — ein Zeichen, dass Lieferketten- und Compliance-Themen langsam in die kommunale Vergabe sickern.