Das eigentliche Problem mit Dokumentation ist nicht, dass niemand sie schreibt. Es ist, dass niemand sie aktuell hält. Jede Wiki-Seite ist eine Momentaufnahme, die ab dem nächsten Commit langsam lügt.
Unser Ansatz: Wissen und Veränderung sind dasselbe Objekt. Jede Anpassung an einer Komponente erzeugt automatisch ein Timeline-Ereignis – mit feldgenauem Diff. Was war der Wert vorher, was ist er jetzt, wer hat ihn geändert, wann.
Im Screenshot sieht man genau das: Der Hinweis zur Idempotenz wurde von "12h" auf "24h, niemals kürzen" geschärft. Der Status wechselte von maintenance auf active. Eine Policy-Änderung ist als Override markiert. Nichts davon musste jemand zusätzlich dokumentieren – es ist ein Nebenprodukt der Arbeit selbst.
Für Menschen heißt das: nachvollziehbare Historie statt Archäologie. Für unsere KI-Agenten heißt es etwas Größeres – sie starten jede Sitzung mit null Gedächtnis und bekommen den exakten, aktuellen Stand serviert, inklusive der Begründung, warum etwas so ist.
Dokumentation, die sich selbst schreibt, ist die einzige Art Dokumentation, der ich vertraue.